ausziehen, anziehen — beides ist schwer

“The fur­ther you get away from your­self, the more chal­leng­ing it is. Not to be in your com­fort zone is great fun.” 

― Bene­dict Cum­ber­batch

wenn man das gefühl hat kaum fortschritte gemacht zu haben, dann fangt man an sich zu fra­gen… wie weit hab ich mich bere­its von mir selb­st ent­fer­nt? Immer wieder gibt es momente in welche man sich neu erfind­et oder sich anders hört, auch wenn diese unge­wohnt oder fake erscheinen, da muss man oft durch. doch wie leicht es auch ist, wieder in die eigene bekan­nte und gewohnte zone zurück­zukehren. 

die frage ist, traue ich mich, mich von mir selb­st zu ent­fer­nen? bekan­ntes loszu­lassen und neues an und in mir auszupro­bieren. welche angst auch dahin­ter steckt. die schmutzige klei­dung anzube­hal­ten, nur weil man angst hat diese vor allen auszuziehen und wom­öglich eine weile nackt da ste­ht bevor man seine neue find­et und anziehen kann, führt schlicht und ein­fach zu keinem fortschritt. ne schmutzige socke hab ich vielle­icht schon abgenom­men, aber viel mehr war da mit sicher­heit noch nicht nach 2 monat­en. 

Bene­dict hat recht, “the fur­ther you get away from your­self, the more chal­leng­ing it is”. aber wer weiß was man dort alles ent­deckt..

ich bin neugierig