wollen oder nicht wollen, das ist hier die frage…

okey, so nach­dem mein brud­er nach eigen­er aus­sage meinen blog jeden tag aufs neue checkt – und das obwohl ich seit dem 26. OKTOBER 2015 (!) nichts  mehr gepostet habe – hab ich nun beschlossen.…

.…IHN zu check­en. hehe  (haha hoho uha­ha­ha! ok ich hör schon auf). (aber kommt euch das auch von einem film bekan­nt vor? mir fällt er grad nicht ein… alle passenden einge­bun­gen in die com­ments pls!).

also wenn DU, bruder­herz, bis mor­gen abend hier nichts kom­men­tiert hast..dann seh ich deine aus­sage als NICHT ZUTREFFEND.

ok ich will nicht so sein…immerhin ist er heute in eine andre stadt umge­zo­gen und muss erst mal seinen ganzen kram aus­pack­en. (super tag hab ich da aus­ge­sucht um dies zu testen…). naja auf­je­den­fall geb ich dir bis ende der woche zeit. dann wer­den wir sehen ob du hier tat­säch­lich jeden tag vor­beis­chaust.

so und über was schreib ich nun wirk­lich? eigentlich hat­te ich mir vor­let­zten mittwoch vorgenom­men einen blog­post über mein vorhaben „ab nun jeden mittwoch was zu posten“ zu schreiben. jo hat ja schein­bar gut geklappt. noch dazu haben wir heute don­ner­stag. immer diese vorhaben, die man schlussendlich 2 monate später in angriff nimmt oder über­haupt über bord wirft. dieses vorhaben hat übri­gens nichts mit den alljährlichen neu­jahrsvorsätzen zu tun. ich hab dieses jahr gar keine. mal zur abwech­slung. die alten sind mir am kecks gan­gen und über neue wollte ich mir keine gedanken machen. der 31.12. ist aber auch nun mal wirk­lich nicht der einzige tag an dem ich mir gedanken mache, was ich denn alles in meinem leben machen und erre­ichen möchte. darüber mach ich mir fast jeden tag gedanken.

ja, es ist wichtig sich gewisse ziele zu set­zen bzw. ein ziel vor augen zu haben , dass einen mit begeis­terung, neugierde und enthu­si­as­mus antreibt. das ding ist, es muss einen  JEDEN TAG antreiben. oder real­is­tisch gesagt, man muss dafür sor­gen das es einen jeden tag antreibt. mal ist man, wie man so schön sagt, „im fluss des lebens“, und mal liegt man daneben auf den steinen vol­lkom­men kalt und durch­nässt und schaffts nim­mer sich ins fließende wass­er zurück­zuzer­ren. in solchen momenten kann man sich lei­der nicht antreiben lassen. in solchen momenten muss man eine STRATEGIE haben. die muss man sich am besten schon vorher über­legt haben.

ein ziel allein ist ein­fach nur ein ziel. zuallererst brauchst du die richti­gen tools um an dein ziel zu gelan­gen. nehmen wir mal das sim­ple beispiel eines dart­boards. ein­fach nur auf das bulls eye star­ren, wie sehr du dich auch darauf fokussieren magst, wird dir ohne die pfeile keine ergeb­nisse liefern. (ich mein ich will ja nie­man­dem was unter­stellen, vielle­icht hats ja schon mal wer mit zahn­stocher geschafft). aber ja, höchst­wahrschein­lich nicht, daher.…du brauchst die pfeile. das ist dein tool, dein werkzeug. so und jet­zt kanns endlich los­ge­hen!

daneben.

ups daneben.

shit schon wieder daneben.

mano!! was sind das für scheiß pfeile! (ja wie man sieht ist das die phase wo man anderen die schuld für sein eigenes ver­sagen gibt).

ich will nicht mehr…

ok ich kanns schein­bar nicht, wahrschein­lich bin ich ein­fach zu blöd dafür.

aaaaaand that´s it. so schnell kanns gehen. das loslassen. das aufgeben. das ver­sagen. nenn es so nett oder bru­tal ehrlich wie du willst.

aber hey, ein applaus ver­di­ent sich diese frei­willig zur ver­fü­gung gestellte imag­inäre per­son. sie hat es zumin­d­est bis zu den pfeilen geschafft und ein paar schüsse ver­sucht. aber bis dahin kom­men viele. sehr viele. viele viele viele.

ein schritt weiter…tja, das erfordert aus­dauer. und diszi­plin.

genau gesagt erfordert es eine STRATEGIE! es erfordert einen genauen plan wie man sein ziel auch wirk­lich in diesem leben noch erre­icht.

das kannst du machen in dem du einen kurs besuchst, dir das buch „the dart book“ (gibt es tat­säch­lich) oder „how to mas­ter the sports of darts“ (gibt es auch) zulegst, oder eben einen lehrer oder coach auf­suchst, der dich qua­si über die tech­nik und allem drum und dran belehrt.

ohne einen konkreten plan, wo du deinen prozess und deinen fortschritt slash rückschritt gut ver­fol­gen kannst, wird es schw­er dein vorhaben auch wirk­lich durchzuziehen – vor allem (!) wenn dir hin­dernisse und stolper­steine über den weg laufen. und ja meine damen und her­ren, es laufen recht viele von denen herum. wer sie noch nicht gese­hen hat, ist entwed­er ein lügn­er, oder ein bewun­der­swert­er opti­mist, der jedes prob­lem als „eine bere­ichende her­aus­forderung zum ler­nen und wach­sen“ sieht.

diese men­schen sind auch lügn­er.

so, da wir nun klargestellt haben, dass wir alle mal in scheisse steigen, möcht ich darauf hin­weisen, dass es vol­lkom­men nor­mal und okey ist. es ist zwar scheisse. aber es ist nor­mal. man glaubt oft, man ist die einzige per­son mit diesem oder jen­em prob­lem, aber man ver­gisst oft, dass es über 7 mil­liar­den men­schen auf dieser erde gibt, die vielle­icht von außen betra­chtet nicht genau das selbe durch­lebt haben, aber vii­iele hun­dert­pro genau das­selbe gefühlt haben.

sei es das gefühl von verzwei­flung, leere, frus­tra­tion, das gefühl von nie­man­den ver­standen zu wer­den, geliebt zu wer­den, beachtet zu wer­den, nicht schlau genug zu sein, die angst ver­sagt zu haben, alleine zu sein, krank zu wer­den, die angst davor von nie­man­dem gebraucht zu wer­den, …

oder irgend­wann da zu ste­hen und zu denken… scheisse…das ist nicht wie ich mir mein leben vorgestellt habe.

sich da irgend­wo mal wiederzufind­en, ist ein­fach n o r m a l. bei manchen kommt die eine emo­tion, bei anderen die andre mehr hoch. nur lei­der teilen wir das, was wir empfind­en nur sehr wenig mit anderen mit. entwed­er man möchte seine mit­men­schen nicht damit belas­ten, oder man glaubt das einem ohne­hin nicht zu helfen ist, oder man schämt sich ein­fach so zu fühlen, weil das ja schein­bar „unnor­mal“ ist. denn norm ist ja „glück­lich und zufrieden sein“ und wenn ich da nicht rein­passe halt ich bess­er meinen mund (ja und so schlimm ist es ja doch nicht…das gute alte ver­drän­gen und schön reden). aber bitte wieviele men­schen sind heutzu­tage tat­säch­lich rum­dum zufrieden mit ihrem leben? die antwort lautet: dreihunderteinundsechz.…moment es waren doch hun­dert­ne­u­nund äähh einsss­sund… ich habs vergessen aber ich habs aus dieser quelle hier.

ja und was hat das jet­zt alles mit einem dart­board zu tun?

da wir alle mal pfeile daneben schießen, und dadurch oft­mals ent­mutigt wer­den, dem aufgeben nah sind mit all den gefühlen die da son­st noch hochkom­men, ist es erstens wichtig zu wis­sen, WIE man back on track kommt (sehr deutsch ich weiß) – sprich die gute alte strate­gie. also wie ich bere­its erwäh­nt habe, ein schritt für schritt plan um die spitze in die mitte zu bekom­men. und zweit­ens: WARUM einem das so wichtig ist. wenn du nicht weißt warum du dart­spiel­er cham­pi­on, oder wie man solche leute nen­nt, wer­den möcht­est, wird dir die beste strate­gie auch nicht weit­er­helfen. vor allem dann nicht, wenn du im dreck steckst.

 

so, und das ich von einem sim­plen test­blog­post für meinen brud­er, schlussendlich über vorsätze, darts und scheiss­ge­fühlen schreibe,  erk­lärt sich damit, dass ich .….

 

sor­ry hat­te keine lust mehr zu schreiben. ja ok, ich wusste nicht mehr weit­er. aber ändert nichts an der tat­sache, dass mir in DEM moment ein­fällt, dass ich bevor ich begonnen hab zu schreiben, wed­er ein konkretes ziel, noch eine strate­gie (also was ich da alles struk­turi­ert ein­bauen möchte) hat­te. ABER ich hat­te ein WARUM.

 

 

 

Ich hat­te ein­fach bock.

 

(ich machs ein­fach rück­wärts)

3 Replies to “wollen oder nicht wollen, das ist hier die frage…”

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