Ein ganz normaler Sonntagmorgen…

Ein nor­maler Son­ntag­mor­gen und zwei Fre­undin­nen unter­hal­ten sich auf dem Balkon. Wobei…so ganz nor­mal ist er auch nicht. Es ist Ende Feb­ru­ar und die Sonne scheint so stark, dass man denken kön­nte der Früh­ling lässt bere­its grüßen. Die war­men Son­nen­strahlen, die jet­zt, nach den let­zten kalten Monat­en umso wohltuen­der auf der Haut sind, ver­set­zt die bei­den Fre­unde in einen vol­lkom­men entspan­nten und fried­vollen Zus­tand. Die eine mehr als die andere…

Zoey: Weißt du was uns jet­zt noch fehlt?

Car­la: Hmm..ein geil­er Cock­tail?

Zoey: Ja das sowieso..aber das mein ich nicht.

Car­la: Das Meer?

Zoey: Oh jaaa.…aber nein das auch nicht.

Car­la: Keine Ahnung, sag halt.

Zoey: Ehrlich gesagt weiß ichs auch nicht genau. Ich glaub es ist eigentlich nur so eine Art Gefühl das fehlt.

Car­la: Hm.

Zoey: Kennst du nicht diese Momente in den du dich ein­fach so frei und unbeschw­ert fühlst? Als ob dein Leben für einen kurze Zeit ste­hen bleiben würde und du in eine andere Real­ität ein­tauchen würdest, frei von all deinen Sor­gen und Äng­sten. Kennst du das?

Car­la: Ähm ja denk schon..du meinst so wie jet­zt?

Zoey: Ja so wie jet­zt. In diesem Moment ist das Leben so wies ist, ein­fach per­fekt. Aber dann im näch­sten Augen­blick, wo du dich doch ger­ade in diesem Zus­tand inner­er Zufrieden­heit und kom­plet­ter Sor­gen­losigkeit befind­est, schwups schal­tet irgend­was in dein Gehirn um und du denkst darüber nach wie schön es doch wäre, wenn jed­er Tag so wäre. Aber so ist es nicht.

Du fängst ein­fach plöt­zlich an darüber nachzu­denken, was du nicht alles an deinem Leben ändern möcht­est, was du eigentlich noch alles erledi­gen musst, das du mor­gen am lieb­sten noch ein Tag frei hättest und wo du am lieb­sten hin­fahren würdest.

Unser Ver­stand zer­stört diesen magis­chen Moment so schnell. Als ob er uns zeigen wollen würde, „hey, das du ja nicht vergisst…dein Leben ist nicht so sor­gen­los wie du grade denkst, gell? Da gibts dies, und jenes, und bla.…“. Voll auf, „ver­giss nicht wie´s dir WIRKLICH geht!“ und bäm! wirst du mit scheiss bom­badiert.

Ich mein, du glaub­st nicht wie oft ich mich selb­st dabei ertappe, wenn ich zb ger­ade ein biss­chen Natur in der Stadt erlebe, die Land­schaft genieße, die frische Luft,.…und wieder schwups! täum ich davon wie schön es doch wäre, jet­zt am Strand zu liegen, oder im tiefen Gras in den Bergen…

Schein­bar erzeu­gen solche Momente in mir die Sehn­sucht das zu fühlen, was ich eigentlich genau in dem Moment fühle..nur halt noch bess­er, noch schön­er, noch tief­gründi­ger. Komisch oder?

Car­la: Hm ja.

Zoey: Was echt jet­zt? Bin ich also komisch oder wie?

Car­la: Nein, nur ne große Träumerin ;P

Zoey: Ja mag sein. Ich träum ein biss­chen zuu viel. Je mehr ich träume, desto weniger lebe ich schein­bar meine Träume.

Car­la [schmun­zel­nd]: Na dann,  „höre auf zu träu­men, lebe!“.

Zoey: Jaja lach nur, Zitaten­schnor­rerin. Du willst ja nur selb­st nicht zugeben, dass du auch viel träumst.

Car­la: Stimmt ja gar nicht. Ich träume jeden Tag. Oder bess­er, jede Nacht.

Zoey [wirft ihr ein Kissen ins Gesicht]: Haha sehr witzig. Dann bin ich halt ne Träumerin..

Car­la: Weißt du wovon ich jet­zt ger­ade träume?

Zoey: Will ich gar nicht wis­sen..

Car­la: Glaub mir, das willst du.….

.….…Apfel­strudel von Oma [fet­ter Grinser].

Zoey: Ok genug geträumt. Wo ste­ht er??

Car­la: Haha, ich setz mal Kaf­fee auf.

 

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