oh du liebe phase.

seit genau 2 wochen bin ich nun zurück im schö­nen ösi­land. das ergeb­nis? von oö nach wien, nach graz, nach wieder wien, nur hal­bert aus­gepack­te sachen von denen sich ein drit­tel in ner hütte, ein drit­tel bei mein­er tante, und ein drit­tel daheim im haus, oben, ganz oben, im kas­ten links, unter­ste schublade der kom­mode im dachbo­den, im kof­fer, im andern kof­fer, im wäscheko­rb und son­st wo befind­en.

ich hab mich noch nie so geord­net gefühlt!

man blickt auf seinen haufen von sachen und will die eigentlich am lieb­sten alle schnurstracks zur müllde­ponie brin­gen, eine träne dafür aufopfern und dies endlich hin­ter sich brin­gen.

aber nein, ich ver­suche krampfhaft einen platz für einen rosa pin­guin schlüs­se­lan­hänger der piepst und leuchtet (!) wenn man ihn drückt, zu find­en und meine schon seit jahren nervige muschel- und stein­samm­lung von keine ahnung mehr welchen orten ich mich erin­nern wollte, irgend­wo sich­er zu ver­stauen. von meinen 50 nag­el­lacks, von denen nur 4 ver­wen­det wer­den, gibt es  natür­lich auch keinen grund mich zu tren­nen.

hach wie schön umzüge doch sind.

wenn man wenig­stens wüsste wohin.

jep ich bin für unbekan­nte zeit zwis­chen­sta­tion­iert. ohoh!

ach nichts.….hatte nur eben ein deja-vu.

also so wies aussieht hock ich hier mit meinen sieben sachen (wieso sieben eigentlich?) bis sich was ergibt wom­it sich mein ka-ching! kon­to wieder auf­füllen lässt.

bis es so weit is tu ich so als wär ich frei, unge­bun­den, und kann tun und lassen was ich will! aber ich bin keine 18 mehr, also ja.…tu ich nur so.

 

let­ztens hab ich so getan als wär ich 10.

einen vollbescheuerten, halb­nüchter­nen sprint hin­gelegt, bis mein knie (das rechte) wieder mal dage­gen steuerte, und ich ein­fach zu boden klatschte, und schul­ter, hüfte, knie (das linke) mit blauen fleck­en und abschür­fun­gen verse­hte.

nach 2 tagen sah das ganze sog­ar noch bunter und verzwick­ter aus. Das freut kind.

aber wollen wir kind jet­zt nicht zu viel aufmerk­samkeit schenken.

die phasen im leben in denen ein neues kapi­tel begin­nt sind doch eigentlich die aufre­gend­sten. sie sind aufre­gend weil man nicht weiß was kommt oder wie sich sachen entwick­eln wer­den. es kön­nte alles kom­men. man weiß es nicht. man hat keeeine ahnung wie lang diese sit­u­a­tion noch andauern wird.

 

shit.

 

ja unglaublich aufre­gend diese „phase“.

aber haupt­sache ich kann so tun als wär ich frei und unge­bun­den.

 

naja, so erfüll ich mir wenig­stens den wun­sch manch­mal wieder kind sein zu wollen..

(zur über­brück­ung dieser aufre­gen­den phase).

 

 

 

 

 

 

 

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