So wird deine Hochzeit zur Traumhochzeit

Wir alle träu­men von ihr — der “Traumhochzeit”.

Okay, vielle­icht nicht alle, aber sobald Mann in die Knie geht und Frau ganz über­rascht ihre Hände übers Gesicht schlägt, kommt der Gedanke der eige­nen Traumhochzeit ganz automa­tisch.

Doch was bedeutet sie über­haupt? Diese „Traumhochzeit“?

Was geht in den Köpfen der soon-to-be Bräute vor (sor­ry Bräutigame, ihr ver­ste­ht), wenn sie sich das Bild ihrer per­fek­ten Hochzeit vorstellen?

Eine roman­tis­che Schlosshochzeit in Süd­frankre­ich?
Eine Trau­ung am Steg mit Blick auf Berg und See?
Ja-sagen auf einem Schiff?
Zwis­chen weißen, mit Rüschen verzierten Stühlen zum Altar ent­lang schre­it­en, wo der Bräutigam unter einem Rosen­bo­gen und wehen­den Sei­den­vorhän­gen auf seine Zukün­ftige wartet?

Und wie umfan­gre­ich soll die Hochzeit sein, damit sie für jeman­den als eine Traumhochzeit beze­ich­net wer­den kann?
Groß und pom­pös mit über 200 Gästen?‘
Oder doch klein und geheim im Wald zwis­chen Bäu­men?

Tra­di­tion vs. Aus­ge­fall­en

Heirat­en ist eigentlich sehr indi­vidu­ell, und den­noch hal­ten wir uns oft an ein Bild, welch­es uns von der Gesellschaft seit jun­gen Jahren einget­richtert wird. Wir ler­nen früh, wie Heirat­en auszuse­hen hat — eine sim­ple Abfolge von Rit­ualen — und über­legen dabei gar nicht, was die Hochzeits­feier schlussendlich für uns bedeuten soll. Die Beant­wor­tung dieser Frage gibt uns näm­lich Auf­schluss darüber, wie unsere per­sön­liche Traumhochzeit ausse­hen mag.

Vielle­icht ist deine Traumhochzeit tra­di­tionell. Vielle­icht ist sie in den Augen ander­er „anders“. Vielle­icht ist sie bei­des. Eine Traumhochzeit sollte aber vor allem eines: deine Erwartun­gen und deine Wün­sche erfüllen. Nicht die der Gesellschaft oder die der Fam­i­lie oder Fre­unde.

Wer weiß, vielle­icht willst du eigentlich am Gipfel mit Fleece­jacke und Wan­der­schuhen den Beginn dein­er Ehe ein­läuten – ist dies nun „zu wenig“ um als Traumhochzeit in unser­er Gesellschaft gel­ten zu kön­nen?

Ob Trend, Tra­di­tion oder kom­plett neu aufge­set­zt: Die Vorstel­lun­gen von der Traumhochzeit wer­den tat­säch­lich immer außergewöhn­lich­er, facetten­re­ich­er und sog­ar ein Spur aus­ge­fall­en (ich sage nur Heirat­en mit Lamas). Inspi­ra­tion kommt von allen Seit­en — Mag­a­zi­nen, TV-Sendung, Blogs, Foren, Hochzeit­sportal­en – sie alle weck­en in uns Wün­sche, die wir zuvor nie hat­ten.

Doch was wün­schen wir uns wirk­lich? Was macht eine Traumhochzeit tat­säch­lich für uns aus?

Eine Frage — ähn­liche Antworten …

„Viel Lachen, glück­liche Men­schen, gutes Essen, gute Musik.“

„Eine Atmo­sphäre, in der sich jed­er wohl fühlt – heißt, das Braut­paar ist entspan­nt und die Leute unter­hal­ten sich gut und gern miteinan­der. Am Besten, wenn sich die Braut um nichts küm­mern muss.“
„Eine Live-Band“
„Nur in klein­er Runde mit den eng­sten Fre­un­den und Fam­i­lie“
„Die Gäste…“
„Entschei­dend ist, dass man die Per­son mag, die man heiratet“

Ja, die Musik, das Kleid, die Deko­ra­tion sind alles wichtige Aspek­te, die das Gesamt­bild der Hochzeit erst ergeben und somit nicht zu unter­schätzen sind.

Das „Gesamt-Gefühl“ allerd­ings, wird von den Men­schen getra­gen. Denn sie schaf­fen die Atmo­sphäre, die das gesamte „Drumherum“ erst zur Traumhochzeit wer­den lassen.

Das beste Essen und die schön­sten Blu­men kann man pla­nen. Doch wie plant man eine stim­mige Atmo­sphäre?

Don´t pan­ic – es gibt keine per­fek­te Hochzeit­en

Sich zu ärg­ern, auszu­flip­pen und Trä­nen zu vergießen, weil wom­öglich etwas nicht wie geplant läuft, nimmt dir die Freude an diesem Tage mehr als alles andere. Denn es sind meist deine eige­nen hohen Erwartun­gen, die dein­er Traumhochzeit im Wege ste­hen. Dabei wis­sen wir:

Die schön­sten Dinge passieren uner­wartet“

Ein gewiss­es Restrisiko, dass etwas „schief“ gehen kön­nte, gibt es immer — egal wie durchge­plant und organ­isiert eine Hochzeit auch sein mag.

Denn vielle­icht beschließt die 4‑stöckige crème-de-la-crème Torte, sich beim Trans­port gegen die Autotür zu schmeißen, um sich schließlich als eine Art kreativ­er Topfen-Auflauf präsen­tieren zu kön­nen.
Aber: Das gemein­same Torten-“schneiden“ bleibt so mit Sicher­heit ewig in Erin­nerung.

Und vielle­icht beschließt der „eigentlich“ gut bew­ertete DJ, die Gäste nur zu seinen (äußerst frag­würdi­gen) Num­mern tanzen zu lassen.
Lasse dies doch auch zum schön­sten Tag deines kleinen Cousins wer­den, der nun seinem Traum als DJ für einen Tag zum Greifen nah ist.

Nach dem Schö­nen im Uner­warteten muss man manch­mal etwas tiefer suchen … aber mit ein klein wenig Kreativ­ität lässt sich jedes Miss­geschick in etwas Unvergesslich­es umwan­deln.

Die Traumhochzeit … ein Tag. 1000 Erwartun­gen.

Um deine per­sön­liche Traumhochzeit erleben zu kön­nen, behalte fol­gende Tipps in Erin­nerung:

* Sei gut organ­isiert und vor­bere­it­et, damit du so gelassen wie möglich den Tag ver­brin­gen kannst (auch die Hochzeit­s­pla­nung sollte besten­falls Spaß machen.
* Erfülle dir deine Wün­sche (und die deines Part­ners natür­lich), welche dir auf dein­er Hochzeit beson­ders wichtig sind.
* Nimm den Tag wie er kommt — alle „Hop­palas“ inklu­sive. Denn was schlussendlich zählt ist, dass man mit den Leuten die man gerne hat diesen wichti­gen Tag ver­bringt.

Und davon mal ganz abge­se­hen:

Wer per­fek­te Hochzeit­en hat, hat später nichts zu erzählen.



Alkohol & Hochzeit: So überstehst du deinen Tag (einigermaßen) nüchtern

Ja, der liebe Alko­hol.

Wir leben in ein­er Gesellschaft, die das Leben um diese Sub­stanz feiert.

Egal ob Geburt­stage, Hochzeit­en oder Fir­men­feiern … seine Präsenz gibt jedem Anlass einen Grund zu feiern.
Der Spaß kommt allerd­ings nicht alleine — son­dern in Begleitung. Denn spätestens am näch­sten Mor­gen greifen wir uns aufs Neue an den Kopf. Alles was uns wie­der­mal geblieben ist, sind Erin­nerun­gen an die wir uns nicht erin­nern wollen.

Doch wenn es ein Event gibt, welch­es ein­er der schön­sten Erin­nerun­gen im Leben eines Men­schen wer­den sollte — dann wohl die eigene Hochzeit.
Stellt sich die Frage, wie lässt sich das eine mit dem anderen vere­in­baren, ohne auf das eine noch das andere verzicht­en zu müssen?

Hier sind 6 Tipps, damit deine Hochzeit auch mit Alko­hol in Erin­nerung bleibt:

1. Nimm ein nährstof­fre­ich­es pro­tein­haltiges Früh­stück dir.

Ja, ger­ade heute sollte der Bauch so flach sein wie noch nie.
Aber bedenke: Der Tag ist lang, die Nacht noch länger. Schaffe daher eine gute „Grund­lage“ mit ein­er bekömm­lichen und sät­ti­gen­den Mahlzeit in der Früh.
Denn mal ganz unter uns … das erste Glas Sekt erre­icht deine Kehle bevor du lau­thals „Ich heirate heute!“ schreien kannst.

2. Geh es langsam an.

Es beste­ht die „Gefahr“, dass du bere­its um Mit­tag min­destens fünf Mal mit deinen lieben Brautjungfern bzw. Trauzeu­gen auf diesen Tag angestoßen haben wirst.
Halte deinen Sek­tkon­sum im Laufe des Tages in Gren­zen, damit du ein­er­seits, beim Grup­pen­fo­to nicht schief stehst und ander­er­seits, beim Gelübde nicht den falschen Namen sagst.
So kannst du dir oben­drein — wenn ab 22 Uhr die Tanzfläche eröffnet wird — ruhi­gen Gewis­sens ein paar mehr Drinks erlauben und den Abend in einem sta­bilen Zus­tand genießen.

3. Sei acht­sam mit dein­er Alko­hol-Wahl.

Wisse was du am besten verträgst und ver­suche häu­figes Mis­chen zu mei­den. Ist eigentlich Hausver­stand, aber es gibt nun mal Dinge im Leben für die wir bis ans Ende unser­er Tage eine Erin­nerung brauchen.
Achte auch darauf, dir immer wieder „H2O-Shots“ zu gön­nen. Sie sind deine größten Ret­ter.

4. Beauf­trage deinen per­sön­lichen Alko­hol­body­guard.

Ja, du liest richtig. Wenn du weißt, dass du „schwach“ wirst und du ab einen gewis­sen Pegel ans aufhören nicht mal zu denken wagst, bist du schlicht und ein­fach auf men­schliche Hil­fe angewiesen.
Bei all dem Stress und den Gästen, mit denen du min­destens ein­mal anprosten musst, kann es oben­drein schon passieren, dass du den Überblick über die Anzahl dein­er bere­its getrunk­e­nen Gläs­er ver­lierst.
Dein Alko­hol­body­guard behält dies stets gut im Auge und ver­sorgt dich mit aus­re­ichend Wass­er.
Wichtig dabei zu beacht­en: Entschei­de dich für jeman­den, der sel­ber nicht viel trinkt – son­st kann es auch nach hin­ten los gehen.

5. Halte Inne.

Erin­nere dich sel­ber immer wieder daran, dass du bei Sin­nen bleiben willst und deinen Sta­tus als „Omas größter Stolz“ nicht ver­lieren möcht­est.
Führe ein Selb­st-Check durch und frage dich: Auf ein­er Skala von 1–10, auf welchem Lev­el befind­est du dich ger­ade und wie viel verträgst du noch?
Denn, was gibt es schöneres, als auch 10 Jahre nach der Hochzeit mit seinen Lieb­sten über die schön­sten und lustig­sten Momente des Tages zu schmun­zeln und sich daran zu erfreuen.

6. Tanze, tanze, tanze.

Denn Bewe­gung treibt Alko­hol schneller aus deinem Sys­tem. Aber wer dies ohne­hin nicht tut, feiert keine richtige Hochzeit.




Ich hoffe, dass dir diese 6 Tipps dabei helfen deine bevorste­hende Hochzeit in bester Erin­nerung zu behal­ten – ohne dabei auf Sekt, Wein und Zir­ben­schnaps verzicht­en zu müssen.
Genieße den Abend, stoße reich­lich an – aber merke eines: Jed­er Tropfen zu viel, ist den Ver­lust ein­er Erin­nerung nicht wert. Nicht an diesen Tag.

Und wenn du der Mei­n­ung bist, dass dein trink­fester Onkel Her­bert oder deine „brave“ Brautjungfer diese Tipps eben­falls vor der Hochzeit unbe­d­ingt lesen soll­ten – kannst du ihn auf meinen noch nicht existieren­den Social Media “share-but­ton” teilen.

Heiraten in 4 Sprachen: Eine multinationale Destinationshochzeit

Was passiert, wenn sich ein Spanier und eine Chi­nesin aus Öster­re­ich in Hongkong ver­lieben und ver­loben?

Richtig. Man find­et einen Kom­pro­miss und heiratet in Thai­land.

Zur Freude aller Fam­i­lien­ange­höri­gen und Fre­unde, die – selb­stver­ständlich — den weit­en Weg aus Europa auf sich nehmen, um die Liebe zweier ihrer lieb­sten Men­schen zu feiern.

Als einzige anwe­sende Fre­undin aus Öster­re­ich fand ich mich schon bald inmit­ten von Gästen, die inter­na­tionaler nicht hät­ten sein kön­nen. Von der spanis­chen, als auch chi­ne­sis­chen Seite mal abge­se­hen, grüßte ich mich von Land zu Land durch und ver­merk­te ein Zusam­menkom­men von Men­schen aus fast zehn Natio­nen: In Hongkong lebende Nieder­län­der und Briten, Amerikan­er und Kanadier, ja sog­ar Kolumbi­en war vertreten. Gut, dass uns eine Sprache verbindet, welche die Kom­mu­nika­tion untere­inan­der möglich macht.

Doch was, wenn der wichtig­ste Anteil unter den Anwe­senden dieser nicht mächtig ist?

Für die Eltern und Großel­tern, Tan­ten und Onkeln der spanis­chen, als auch chi­ne­sis­chen Seite gilt es diesem Hin­der­nis ent­ge­gen­zukom­men.

Und so nah­men zwei Fre­unde des Braut­paares die span­nende Her­aus­forderung als Hochzeitsmod­er­a­toren an und begleit­eten die rund 70 Gäste durch Zer­e­monie, Grup­pen­fo­to, Ansprachen & Reden, sowie Enter­tain­ment.
Und weil es noch nicht inter­na­tion­al genug war, beherrschte glück­licher­weise ein­er der bei­den Mod­er­a­toren, sage und staune, neun Sprachen fließend, darunter (natür­lich) Spanisch, Man­darin, Deutsch und Englisch.

So manch­er Gast musste drei Sprachen abwarten bis er den Inhalt der Ansage oder Ansprache ver­stand.
So manch ander­er „durfte“ sich vier mal das gle­iche anhören …

Aber all dies ist unwichtig, denn wir alle wis­sen und haben es wahrschein­lich auf die ein oder andere Art und Weise schon mal erlebt (Achtung, Kitsch-Alarm):

Liebe ist die Sprache der Herzen

Sie verbindet uns – egal woher wir stam­men, welche Farbe unser Gesicht trägt oder welche Sprache wir sprechen. Sie find­et ihren Weg und sieht jede kul­turelle, sowie sprach­liche Bar­riere weniger als Hin­der­nis, son­der als Her­aus­forderung, welche die Beziehung sog­ar bestärken kann.

Ja es stimmt, die Sprache der Liebe ver­ste­ht jed­er. Aber damit jed­er Gast auch bei der Zer­e­monie alles ver­ste­ht, geschweige bei den Reden die ein oder andere Träne nachvol­lziehen kann, haben wir für euch im fol­gen­den jew­eils 3 Tipps zusam­mengestellt, wie ihr diese gestal­ten kön­nt:

Mehrsprachig heirat­en: So fühlt sich jed­er Gast in der Trau­ungszere­monie einge­bun­den

1. Stan­dard­sprache fes­tle­gen: Die Zer­e­monie stellt wom­öglich die größte Her­aus­forderung multi­na­tionaler Hochzeit­en dar. Um es daher möglichst allen Gästen gerecht zu wer­den, sollte zu Beginn eine Stan­dard­sprache, die von der Mehrzahl der Anwe­senden ver­standen wird, fest­gelegt wer­den — im Nor­mal­fall Englisch.

2. Zweis­prachige Trau­ung – zwei Red­ner: Bei bilin­gualen Hochzeit­en bietet sich ein Zer­e­moniered­ner an, der bei­de Sprachen beherrscht. Oder, um es noch lebendi­ger zu gestal­ten: Warum nicht gle­ich zwei Red­ner, die in den jew­eili­gen Sprachen für Abwech­slung sor­gen? Im ide­al­sten Fall ist ein­er von bei­den eine Ver­trauensper­son des Braut­paares.

3. Set­ze Dol­metsch­er gekon­nt ein: Ab drei Sprachen wird es etwas kom­pliziert­er – aber nicht unmöglich! Um die „emo­tionale Span­nung“ über die gesamte Zer­e­monie zu hal­ten, emp­fiehlt es sich die Rede auf die Stan­dard­sprache zu beschränken.

Denn: In erster Lin­ie geht es ger­ade bei der Zer­e­monie um das Braut­paar und ihre Liebe, die sie zueinan­der in diesem Moment bekun­den.

Damit sich den­noch alle Gäste einge­bun­den fühlen gibt es zwei Möglichkeit­en:

  • Dol­metsch­er die die Würze in Kürze für die Gäste zusam­men­fassen.
  • Sitz­nach­barn, die die Posi­tion als per­sön­lichen Dol­metsch­er ein­nehmen und das Wichtig­ste flüsternd über­set­zen und so den Flow der Rede nicht unter­brechen.

So klappt es mit den Ansprachen und Hochzeit­sre­den

Gefüh­le und per­sön­liche Erfahrun­gen lassen sich nur schw­er von jeman­den anderen über­set­zen, aber es gibt Wege, damit diese ihren Weg zum „Herzen der Gäste“ find­en:

1. Sei dein eigen­er Dol­metsch­er! In den meis­ten Fällen wer­den Reden in der Mut­ter­sprache gehal­ten. Wenn Englisch vom Großteil der Gäste gesprochen und ver­standen wird, über­set­ze ein­fach deine eigene. Authen­tis­ch­er geht es nicht.

2. Komm´ vor­bere­it­et: Über­set­ze deine Rede im vorn hinein in die jew­eilige andere Sprache bzw. Sprachen und lasse sie besten­falls von ein­er Ver­trauensper­son vor­lesen. Auch hier emp­fiehlt es sich die Rede nicht zu lang zu hal­ten oder aber sie beim Über­set­zen etwas zu kürzen.

3. Ein mehrsprachiger Mod­er­a­tor, der die Gäste durch den Abend begleit­et, kann auch die Auf­gabe als Dol­metsch­er für die Reden übernehmen und oben­drein für eine abwech­slungsre­iche Unter­hal­tung sor­gen.

Eine mehrsprachige Hochzeit bedarf zwar etwas mehr Zeit und Energie in die Organ­i­sa­tion und Pla­nung, doch das inter­na­tionale Ambi­ente lässt schnell jeden Aufwand und jede Her­aus­forderung vergessen.

Und selb­st wenn die Rede der chi­ne­sis­chen Mut­ter in keine andere Sprache über­set­zt wird, so zeigt mir meine Gänse­haut und Träne, dass ich mehr als genug ver­standen habe.

Why do I buy peanut butter?

I know I´ll eat it like I haven´t eat­en in days,
I know I´ll spoon the fuck out of it, as if I had my first taste each time,
I know its thick deli­cious creamy pres­ence will trig­ger a need in me that didn´t even exist before,
And I know I shouldn´t check its calo­ries per 100g, cos they will be trans­fered inside of me any­way.

So why,

tell me why,

do I then buy a thing, I know won´t last longer than two days.

Peanuts are mean.
A small pea, that goes nuts is what you are.
Yes you, you are pee and you are nuts. That com­bi­na­tion can nev­er taste good.

So why,
please tell me why,
do you then taste like I just had an orgasm in my mouth.

You are not too sweet, with a hintch of salt,
mak­ing me crave you more while not mak­ing me feel sick.
Awe­some. A recipe for dis­ease.

I get it,
you are a but­ter.
Who can resist but­ter.

I know I can´t,
I even put but­ter under a lay­er of peanut but­ter on my bread.

Yes you but­ter,
you thick deli­cioius creamy peace of heav­en.
You make any meal worth to eat,
and any diet fail.

But I´ll tell you this,
and don´t tell any­one…

your friend peanut?

It´s over!

Fin­ished!

DONE!

I´ll nev­er buy you again!



Unless,

I wan­na bake,
like choco­late peanut but­ter brown­ies,
and share them,
on some­ones birth­day.

Then,

and only then!
Will I ever get my tongue on you again!

That´s all from me.

And don´t call me crazy,

I just went a lit­tle nuts…


because for today, I turned into one.

5 Frauen und 1 Mann

Ich steige aus der U‑Bahn aus.

Meine Kopfhör­er, meine treuen Begleit­er, ver­helfen mir dabei — wie so oft — die oft anstren­gende Umwelt in den Öff­is auszublenden.

Meine Hin­ter­grund­musik passte so rein gar nicht zu dem Film, der sich sogle­ich vor mir Rich­tung U‑Bahn-Aus­gang abspielte.

Ein Mann, Anfang 30, geht auf eine Frau mehrmals zu und ver­sucht sie dabei an den Haaren zu pack­en und Rich­tung Boden zu wer­fen. Begleit­et und beschützt wird sie von ihrer ver­mut­lichen Fre­undin, die aber auch nicht mehr machen kon­nte als sie so schnell wie möglich von ihm wegzubrin­gen.

Und ich, auf ein­mal mit­ten­drin, sehe nun Bilder, die man in der Öffentlichkeit nor­maler­weise nicht sieht.

Ein Teil von mir dachte tat­säch­lich mich bess­er nicht einzu­mis­chen, „der hört wahrschein­lich gle­ich auf”.

Aber zu ungut wurde die Sit­u­a­tion, als dass ich ein­fach vor­beige­hen kön­nte.

Er näherte und pack­te sie immer wieder, während ich ver­suchte durch meine Anwe­sen­heit und mein irgend­wie „dazwis­chen­stellen“, den Mann auf sein Ver­hal­ten in öffentlichen Raum bewusst zu machen, in der überzeugten Hoff­nung, dass er nun aufhören würde.

Keine Chance.

Er war nur so von Aggres­sion und Wut besessen und jeden Impuls diese Emo­tio­nen auszu­tra­gen, fol­gte er auf der Stelle.

Ich und ihre Fre­undin gin­gen schnell ganz dicht neben ihr die Trep­pen hoch, als er von vorne kam und uns den Weg versper­rte.

Nun stand er direkt vor ihr und als er sie wieder pack­en wollte, hab ich instink­tiv meine Hand dazwis­chengestreckt — was ihn über­haupt nicht gepasst hat.

Denn plöt­zlich packt er mich an mein­er Jean­s­jacke und drückt mich zweimal – dafür, dass ich eine für ihn kom­plett fremde Per­son bin (und Frau) — ziem­lich stark zur Seite mit den Worten, „halt dich da raus, das geht dich nichts an!“.

Das das ganze auf den Stiegen stat­tfand, fand ich auch weniger lustig, denn beim näch­sten Ver­such zu dritt weit­erzukom­men, hat­te er sie wieder an den Haaren erwis­cht und mit Wucht Rich­tung Wand „geschmis­sen“.

Was mich fast genau­so schock­iert, wie diese Szene die sich da abge­spielt hat, war der Fakt, dass KEIN einziger(!) Mann zur Hil­fe gekom­men ist, geschweige auch nur ste­hen geblieben ist um nachzufra­gen. Es waren alles nur Frauen. Drei junge Mädels haben dies eben­falls beobachtet und oben beim Aus­gang mit uns auf die Polizei gewartet. Zwei weit­ere vor­beige­hende Damen haben nachge­fragt und Hil­fe ange­boten.

Die Sit­u­a­tion hat sich beim Warten auf die Polizei, zumin­d­est was das hand­grei­fliche bet­rifft, etwas beruhigt. Den­noch ver­suchte er immer zu ihr durchzukom­men, sobald er sich von ihr provoziert gefühlt hat.

Da die Polizei auch nach erneuten Anruf nach 30(!) Minuten noch immer nicht erschien, haben wir uns zu Fuß zur näch­sten Polizeis­ta­tion begeben.

Zeu­ge­naus­sage, hun­dert Unter­schriften und gelang­weilte junge Polizeibeamten erwarteten uns dort, die erst mal ver­s­tummt waren, als ich mit beschä­mender Miene gesagt habe, dass wir soeben eine halbe Stunde auf jeman­den wie euch, nur 8 Minuten von hier, gewartet haben..

Es gibt so einige Dinge über die ich mich nach dieser ganzen Aktion wun­derte und fragte …

Wenn ich von einem Mann in der Öffentlichkeit ange­grif­f­en werde und Men­schen dies beobacht­en, ist es für mich selb­stver­ständlich, dass jemand zur Hil­fe kommt. Das Bild von „5 Frauen gegen einen Mann“, während andere Män­ner vor­beige­hen ist etwas ver­störend in meinen Augen.

Ich fragte mich die ganze Zeit.. woran liegt das, dass kein einziger Mann geholfen hat? Habt ihr Schiss? Schiss vor ein­er Auseinan­der­set­zung mit einem anderen Mann, in der ihr vielle­icht den Kürz­eren zieht?

Ich ver­ste­he, dass in so ein­er Sit­u­a­tion Mann gegen Mann oft bren­zliger enden kann, als wenn sich eine Frau gegen einen Mann stellt. Aber ist es deshalb schlauer, nichts zu tun? Man(n) wird doch wohl so viel Men­schenken­nt­nis und Reife besitzen, um so auf den „Täter“ einzuge­hen, dass dieser sich beruhigt oder zumin­d­est nicht mehr hand­grei­flich wird.

Kör­per­liche Gewalt über­schre­it­et Gren­zen, die man nicht ignori­eren darf und wenn man diesen vor Augen ste­ht, ist es einem jedem seine Auf­gabe, so gut es die Sit­u­a­tion erlaubt, einzu­greifen — und sei es „nur“ Hil­fe zu holen.



Warum ist es oft so schwierig anderen in der Öffentlichkeit Hil­festel­lung zu leis­ten? — mögen sie noch so klein sein.

Denn ich kenne es auch von mir … ein Bet­tler oder Betrunk­en­er liegt auf der Bank in der U‑Bahnstation und nie­mand hat das Bedürf­nis nachzuschauen, ob alles in Ord­nung ist.

Fast jed­er fragt sich, warum soll ich die „Lage check­en“, wenn 100 andere ein­fach vor­beige­hen?

Denn es ist tat­säch­lich so: Je mehr Men­schen herum­ste­hen, desto weniger beste­ht Hil­fs­bere­itschaft. Die Ver­ant­wor­tung teilt sich auf alle herum­ste­hen­den Men­schen auf und resul­tiert somit in null Aktion.

Solche Sit­u­a­tio­nen erfordern Mut und ein „aus der Kom­fort­zone treten“, denn man ste­ht alleine da.. und man weiß nicht, in was man sich wom­öglich beg­ibt.

Und warum fällt es uns so leicht, an einem nach Geld fra­gen­den Obdachlosen ohne große Worte und gen­ervten Blick vor­beizuge­hen?

Wir wach­sen als Kind bere­its mit Bildern von hungern­den Men­schen und Ermor­dun­gen jeglich­er Art auf. Amok­läufe in Schulen sind mit­tler­weile gang und gebe, das The­ma Kli­mawan­del kann man schon nicht mehr hören und die 2 Verge­wal­ti­gun­gen auf dem Fes­ti­val sind doch „üblich“.

Wir wer­den über die Jahre durch die Medi­en mehr und mehr desen­si­bil­isiert — ohne es zu merken und bis zu dem Grad, wo Grausamkeit in der Welt an uns vor­bei geht und nicht mehr mit uns macht, als ein gezwun­ge­nes Bedrückt-sein. Denn so sollte man sich auch fühlen, richtig?

Ja, richtig.

Aber wir tun es nicht. Es ist nor­mal gewor­den.

So nor­mal wie es für uns ist, Men­schen im Win­ter am Gehsteig schlafen zu sehen, so nor­mal ist es in Indi­en ein kleines Kind mit einem Bein alleine durch die Straße laufend und nach Geld bet­tel­nd zu sehen.

Wir Men­schen sind grandiose Adap­tion­swe­sen. Was uns schon sehr weit gebracht hat, hat uns aber gle­ichzeit­ig auch zu emo­tion­slosen Maschi­nen gemacht, deren eigene Macht­po­si­tion wichtiger ist, als das Wohl ihres Gegenübers.

Vielle­icht soll­ten wir wieder anfan­gen, Men­schen um uns herum, als Men­schen zu sehen, wie blöd und selb­stver­ständlich das auch klin­gen mag.
Denn schlussendlich sitzen wir alle im sel­ben Boot.

Das näch­ste Mal wenn wir ein Hin­der­nis aka Angst ver­spüren jeman­den zu helfen, oder ein­fach nur anzus­prechen oder gar anzulächeln … erin­nern wir uns an eines:

„Ein Fremder ist ein Fre­und den wir noch nicht ken­nen.”


Außer Män­ner die Frauen schla­gen – die bleiben ein­fach nur Men­schen.

Aber ihr wisst was ich meine.

3 sehr gute Gründe, warum …

Ich liege auf ein­er abgele­ge­nen Trau­min­sel in Thai­land.

Vor mir türk­is­blaues Meer.

Unter mir strahlend weißer Sand.

Neben mir… nie­mand.

Nur ich und das Paradies, wie man es aus dem Bilder­buch ken­nt.



Und um es noch zu top­pen hängt da natür­lich eine Strand­schaukel.
Wie man sie aus dem Bilder­buch ken­nt.

Ich set­ze mich drauf und fang an zu schaukeln.


Hach, denke ich, dass ist grad das ulti­ma­tive Instra­gram­bild.

Ach, erin­nere ich mich, ich bin ja ganz alleine.

Ein Füße + Meer Foto tuts auch.


Tuts nicht.

Ich mach ein Bild von der Schaukel + Meer.

#real­i­ty­of­solo­trav­ellers



Bin das nur ich und denk ich mir oft bei diesen kitschi­gen Inselfeel­ing Anblick…

…und jet­zt?


Beach´n und so kann ja echt was schönes sein…so eine Woche Stran­durlaub mit Fre­un­den mit Haus am Meer, gutes Essen, quatschen,…yep, hat was.

Aber gewisse Dinge alleine genießen, funkt nur zu einem gewis­sen Grad.

Tat­säch­lich über­lege ich oft dreimal ob ich denn grad über­haupt Bock hab ins Wass­er zu gehen. Yep.

Ich war, sage und staune, erst am 6. Tag im „thailändis­chen“ Meer.

Why? Just why??

…fragte ich mich auch.

Aber ich bin zu 3 sehr guten Grün­den gekom­men, warum es dazu kam…


Numero Uno: das Wass­er. (ach!)
So schön wie 30 grad warmes Wass­er auch klin­gen, bei ein­er genau­so war­men und feucht­en Tem­per­atur draußen, ist der einzige Unter­schied der nach­her beste­ht, nass(er) und salzig zu sein.

2. Ich und das Wass­er.
Im Meer baden ist, wie gesagt, eher ein gesellschaftlich­es Ding für mich. Außer ich tu was aktives.
Aber ein­fach rein und paar „Run­den drehen“, während ich ständig auf meine Sachen auf­passen muss, löst in mir jet­zt nicht grad den größten Drang aus rumzu­plantschen (außer ich sehne mich nach Abküh­lung).

3. Das Meer. Ja ich bin in Thai­land und an jed­er Ecke soll­ten sich die kitschi­gen türk­is­blauen Strände befind­en, aber nö… nicht üüüber­all.
Ist grund­sät­zlich ja kein Prob­lem. Was allerd­ings das Baden defin­i­tiv schwierig macht, ist die starke Strö­mung, die ich bish­er an fast jedem Strand erlebt habe (merke: es ist Regen­zeit).
Ist fürs Auge meist beein­druck­ender (und wie), als mit­ten­drin zu sein.

Sehr wahrschein­lich, dass erst die Kom­bi aus alles 3 Grün­den mich 5 Tage vom Baden „abge­hal­ten“ haben.

Aber Haupt­sache ich hab jeden Tag (just in case) meinen Biki­ni drunter an.
Zusam­men mit der schwülen Luft und der Regen­zeit ist das ohne­hin die beste Aus­rüs­tung.

Zum Rad fahren zum Beispiel.
Statt wie jed­er nor­maler Ein­heimis­ch­er oder Tourist ein Moped zu mieten, nehm´ ich mir das Rad vor.
Ich glaub ich hab in den 3 Tagen, die ich auf der Insel Ko Lan­ta ver­bracht habe, nur zwei andere Rad­fahrer gese­hen (ok ein­er war ein klein­er Thai­junge – der wahrschein­lich noch nicht fahren darf).

Warum ich mich (trotz großen Reiz) gegen ein Moped entsch­ieden hab?

Ich bin tat­säch­lich zu 3 sehr guten Grün­den gekom­men, warum es dazu kam …

Numero Uno!: der Verkehr.
Ja, Thai­land ist bekan­nt dafür ein­er der gefährlich­sten Straßen für Aut­o­fahrer zu sein. Die Thais fahren halt so wie der Verkehr es ger­ade zulässt.
Dazu kommt, dass Linksverkehr herrscht.
Dazu kommt, dass Regen­zeit ist, der Boden seeeehr frag­würdig ist und…

Kom­men wir zu Num­mer 2:
Im Falle, dass was passieren sollte, ist mir unklar was meine Ver­sicherung zurzeit alles abdeck­en würde bzw. was nicht – ins­beson­dere wenn ich eeeeigentlich ille­gal fahre (da kein inter­na­tionalen Führerschein). Das kön­nte in die Höhe schießen.
Wenn ich in Bali über Reis­felder mit meinem süßen pastel­grü­nen Scoot­er dahin­gleit­en würde, dann jo mai…scheiß drauf.

Aber naja…ich hab noch ein Grund Num­mer 3, der mich überzeugt hat …

3. Rad fahren!
Ist doch was cooles an sich. Außer­dem bin ich flex­i­bler jed­erzeit mal schnell ste­hen bleiben zu kön­nen, check­en wo ich bin (öfter als man denkt) und dabei die Natur und Umge­bung in einem angemessen­em Tem­po zu genießen.
Ich hat­te ja den ganzen Tag Zeit! Die muss ich irgend­wie nutzen, ehe ich schon vor Mit­tag am paradiesis­chen Strand mit Fotos von meinen Füßen machend, dahin döse.
Außer­dem das bissl kör­per­liche Aktiv­ität, tuts auch.

„bissl“.
Die Insel hat ihre schö­nen “Hügel rauf und runter” Anteile.. aber Gott sei dank war es an mein­er Insel­erkun­dungs­tour ein so richtig typ­is­ch­er Regen­tag in Thai­land. Sprich, es schüt­tete (schüt­tete!) für ca. 5–20 Minuten, Pause, und das ganze wieder­holte sich ein paar Mal.

Nö, die Leute schauen nicht komisch.
Allein, dass du Rad fährst ist komisch genug. Aber im Regen?

Ich habs genossen.

Bis auf eines …

Fahrräder sind Man­gel­ware auf der Insel und in dementsprechen­den Zustän­den befind­en sie sich auch.
Als ich endlich ein Fahrrad­ver­leih gefun­den hab, gab es über­raschen­der­weise viele tolle Moun­tain­bikes zur Auswahl.
Ich teste mich durch, denn jedes hat­te irgend ein nervi­gen Tick (meist eine nicht vorhan­dene Gangschal­tung oder all­ge­mein viel zu klein für meine Kör­per­größe).

Gut, nach einem viel zu langem Prozedere entschei­de ich mich für eins.

Ja, ein­mal dürft ihr rat­en … auch dieses hat­te ein „Prob­lem“.
Denn beim Bergauf­fahren funk­tion­ierte das Ped­al treten…sagen wirs mal so … nicht.

Ich musste tat­säch­lich bei jedem Hügel runter steigen und mein Fahrrad hochziehen. Das „zu viel Zeit“ wurde plöt­zlich „zu wenig Zeit“.

Long sto­ry short, ich wech­selte nach meinem Fahrradtrip mein Rad aus.

Per­fek­te Gangschal­tung, smoother Ride, ein­fach her­rlich.

Ja ihr dürft wieder rat­en ..

Wenn es nicht die Gangschal­tung ist .. so ist es irgen­dein andr­er Scheiß, wie zum Beispiel ein fet­ter Spi­ral­nagel der sich in meinem hin­teren Reifen hineinge­bohrt und einen kom­plet­ten Plat­ten verur­sacht hat.

War eh nur bere­its stock­dunkel und von Licht aufm Rad, geschweige Straßen­beleuch­tung muss ich wohl nichts sagen.

Wer hätte gedacht, dass ein luft­los­er Reifen, dass Rad fahren um das 30-fache anstren­gen­der macht.
Noch 10 Minuten zu meinem Air­con­di­tion-losen Bun­ga­low.

Und wer hätte gedacht, dass ich schlussendlich mehr für den Ver­leih eines Fahrrads, als für ein Moped hin­blechen muss.
Scheiß Nagel im Reifen, kostete mir 180 extra.

180 Baht natür­lich … etwa um die 5 Eur.

Rad fahren oder Moped, bei­de haben ihre Vor- und Nachteile, aber rück­blick­end hätt ichs genau­so gemacht.

Und es gibt sog­ar noch einen 4. Grund der FÜR Rad fahren auf Ko Lan­ta spricht.
Die Umwelt!
Und auch wenn nicht beab­sichtigt, so hab mit mein­er Raderei „Lan­ta goes green“ unter­stützt.

Abgase gibt es mehr als genug.

Genau­so wie Thai Mas­sagen.

Aber von denen kann man wenig­sten nicht genug bekom­men.



Hier sind 3 gute Gründe, warum …

Ich, mein Rucksack und das Unbekannte.

Ein­er mein­er lieb­sten Kom­bis, wenn es darum geht Zeit mit sich selb­st zu ver­brin­gen.

Die eigene Gesellschaft kann unglaublich bere­ich­ernd sein — oder aber die größte Hölle.
Wenn wir nur in Gesellschaft mit uns selb­st sind aka unseren eige­nen Gedanken in Voll­be­trieb — so kann uns unser Hirn desöfteren mit einem sehr „inter­es­san­ten“ Kopfki­no unter­hal­ten.

Es grü­belt über seine eigene Exis­tenz nach, checkt ab ob sie eh noch Sinn macht, und wenn nicht, wo denn wohl dies­mal der Wurm drin steckt.

Ja manch­mal kann sie ziem­lich unerträglich werden..diese Gesellschaft mit einem selb­st. Wenn wir keinen Sinn im eige­nen Tun sehen…leiden wir schlicht und ein­fach.

Und deshalb ist es so wichtig, dass…


Ach, ich hab jet­zt eigentlich keine Lust über den Sinn des Lebens zu schreiben.



Zurück zum Ruck­sack.

Mit dem ich übri­gens näch­stes Jahr 10-jähriges feiere.

Ihn nach so vie­len Jahren wieder voll bepackt an meinem Rück­en zu spüren, löst sofort wieder das Gefühl in mir aus, dass ich am Solo Reisen immer so geliebt habe:

Die Frei­heit gepaart mit ein­er recht unklaren Vorstel­lung was auf einem zukommt.

Ganz nach dem Mot­to, „Ein­fach mal drauf los“ und sich von dem Unbekan­nten, das eine Reise immer mit­sich­bringt, über­raschen lassen.

Aber warum fühlt sich das so gut an? Das „nicht-wis­sen“ was auf einem zukommt?

In erster Lin­ie weils ne Reise ist…fühlt sich grund­sät­zlich schon mal net schlecht an..

Aber vielle­icht auch weils ein biss­chen ans “Kind-sein” erin­nert. Keine großen alltäglichen Ver­ant­wor­tun­gen und immer neugierig in den Tag starten. Als Kind war jed­er Tag aufre­gend, weil es ein­fach an jed­er Ecke was neues zu ent­deck­en gab. Kommt im „Erwach­se­nen-Alter“ wohl nim­mer so oft vor.

Wie dem auch sei..während ich so 11.000 Meter über den Erd­bo­den fliege, über­lege ich wie lang es wohl schon her ist, länger als 2,5 Std. im Flieger zu sitzen…jep tatsächlich…6 Jahre.

Ich liebe ja eigentlich Langstreck­en­flüge und 6 Jahre (!) nach meinem let­zten lan­gen Flug bin ich immer noch überzeugt davon, dass 10 Stun­den sitzen, Vogelper­spek­tive Deluxe und 3 Filme hin­tere­inan­der — ohne schlecht­es Gewis­sen — schauen, eine Art Bal­sam für die Seele sind.

Wortwörtlich Seele.

Denn mein Kör­p­er sieht das nicht so.

Und obwohl man ja eigentlich nur von Gate A nach F läuft, sich durch­skan­nen lässt, und dann basi­cal­ly nur auf seinem brav reservierten Fen­ster­platz hin­set­zen muss…
Reisen ist Stress fürn Kör­p­er.

Und wenn dann auch noch diese ständi­gen Tur­bu­len­zen dazus­toßen, fühlt sich das defin­i­tiv nicht wie Bal­sam an.

Entwed­er hab ich da schein­bar meine Resistenz ver­loren, oder ich meine tat­säch­lich mehr Tur­bu­len­zen in meinen let­zten 2–3 Flü­gen erlebt zu haben.
Trotz der 15. Wieder­hol­ung, dass wir „an area of tur­bu­lence“ durch­fliegen (welch süße Über­set­zung) fühlen sich Langstreck­en­flüge immer noch an wie damals. Und vielle­icht sog­ar bess­er (liegt zum Einen auch daran, dass ich das Flugzeugessen ver­mei­de und somit auch andere Unan­nehm­lichkeit­en).

Eins ver­mei­de ich näch­stes Mal defin­i­tiv auch: einen Sitz­platz direkt bei den Flügeln..bei diesen riesen Boings siehst du näm­lich nur eines… Flügel.

Aber gut…jetzt flieg´ja grad ohne­hin fast nur bei Nacht.. is a scho wurscht.

Nacht­flüge habens übri­gens auch in sich…Ab 22 Uhr kehrt im Flugzeug Ruhe ein, das Licht wird aus­gemacht und die Men­schen ver­suchen es mit ihren Schlaf­masken auf opti­mistis­che 2 Stun­den durchge­hen­den Schlaf zu schaf­fen.

Schafft eh kein­er.

Und wer glaubt bei Nachts draußen nichts sehen zu kön­nen, irrt..
Denn sobald es im Flieger dunkel wird, lassen sich auch die Sterne blick­en.
Du musst nur dein Gesicht qua­si an das Fen­ster quetschen, mit deinen Hän­den jedes Spiegeln abfan­gen und eine nahezu wolken­freie Sicht haben.

Und wenn du Glück hast, erblickst du in der (nicht all zu weit­en ) Ferne ein Gewit­terblitzen, dass von Pausen noch nie was gehört hat.

Tja manch­mal haben Tur­bu­len­zen auch was pos­i­tives.

[ja ja ja nehm ich wieder zurück]


Aber wisst ihr was son­st noch ver­dammt pos­i­tiv ist?

Meine vordere Sitz­nach­barin.

Ich muss vor­weg erwäh­nen, dass ich mit Aeroflot, ein­er rus­sis­chen Bil­li­gair­line fliege, die nicht den aller größten Kom­fort bietet, vor allem wenn es um Sachen wie Sitz­platz­größe und „Beweglichkeit“ geht.

Ich schmeiße ein paar Blicke in die Runde mein­er Flugzeugkol­le­gen und kann deut­lich erken­nen, dass so gut wie jede Rück­en­lehne das Max­i­mum nach Hin­ten erre­icht hat.


Bis auf meine. [Grinch­grinser]

Denn vor mir sitzt ein kleines Mäd­chen. Die legt sich ein­fach quer hin, mit dem Kopf auf dem Schoß ihrer Mut­ter und die Sache hat sich.

Wäre sie nicht vor mir, so hätte ich wsl den Lap­top nicht am Schoß, son­dern am Bauch liegen und meine Beine wür­den entwed­er bei­de streng zur Seite oder nach Außen gespreizt verzweifelt nach aus­re­ichend Platz suchen.

Schw­er anzuzweifeln, ob ich Langstreck­en­flüge dann immer noch lieben würde..


So, 5 Stun­den hab ich bere­its hin­ter mir, 4 noch vor.

Vielle­icht sollte ich ver­suchen zu schlafen, denn sobald ich ankomme, heißt es Guten Mor­gen im Ankun­ft­s­land.

Und dank Zeitver­schiebung geht die Sonne bere­its in 1–2 Stun­den wieder auf. Na dann…

[ZzzzzZZzzZzz]

Nach ein­er Stunde dösen, wird wieder Licht angemacht und ne Durch­sage kommt, die besagt, dass wir in 3 Stun­den lan­den. Ach und Früh­stück gibts auch noch..wurde eh erst vor 5 Stun­den Abend gegessen und laut mein­er kör­per­lichen Uhr ist es halb 2..

a scho wurscht.

Auf gehts nach Phuket!

das Leben eines Faulencers

Und was machst du so in dein­er Freizeit?

Wenn du diese Frage nicht mit zumin­d­est ein­er „beson­ders inter­es­san­ten“ Tätigkeit, oder am besten noch, ein­er „die dich von anderen abhebt“ beant­wortest, dann..

… tust du alles in dir mögliche um diese den­noch so zu beant­worten …

Dein Gehirn spukt dir in diesen paar Sekun­den Über­legungszeit eine Anzahl an poten­tiellen Antwort­möglichkeit­en aus, die dich — zumin­d­est ein biss­chen — bess­er darstellen lassen, als es die Wahrheit tun würde.

Je nach Sit­u­a­tion und Charak­ter greifen Men­schen dabei oft gerne auf fol­gende Not­fall­sant­worten zurück:

Per­son A nimmt ein Hob­by von früher her, mit der sie zwar schon Ewigkeit­en nichts mehr am Hut hat (und ihr Gegenüber wahrschein­lich auch nicht erfahren wird), aber zumin­d­est kann sie auf ihr früheres ICH zugreifen und so zu tun als ob sie diese Per­son noch wäre (klingt trau­rig, ist es auch).
Diese Per­son wird nun von ihrem Gegenüber mit diesem Hob­by iden­ti­fiziert und darf sich vielle­icht auch noch über das ein oder andere “wow” oder “ach wie toll” freuen.

Per­son B hinge­gen hebt ein aktuelles „Hob­by“, an welch­es sie sich im Durch­schnitt so alle 2 Monate immer wieder her­an­wagt, her­vor.
Dieses „Hob­by“ gibt für diesen Moment den Anschein, dass die Per­son auch tat­säch­lich was aus ihrem Leben macht. Allerd­ings ohne es all zu sehr aufzu­drück­en, denn sich vii­i­iel bess­er darzustellen als man eigentlich ist, will man jet­zt auch nicht …


Ja, was tut man nicht alles, um dieses äußerst unwohlige Gefühl als ver­sagen­den-schluffi­gen-graswurzelkreativ­en-War­m­dusch­er abgestem­pelt zu wer­den, dessen Beitrag für die Gesellschaft eine gefühlte ‑1 ist.

„Unkreative Men­schen sind am kreativsten bei der Vertei­di­gung ihrer Unkreativ­ität.“ *

Ich würde sog­ar noch einen Schritt weit­erge­hen und sagen, alle Men­schen wer­den beson­ders dann kreativ wenn es darauf ankommt, ihr Gesicht zu bewahren.

Wir sind nun mal so pro­gram­miert, in erster Lin­ie Schmerz und Unwohl­sein zu ver­mei­den und erst in zweit­er Lin­ie darum besorgt, wie wir zu Lust und Genuss kom­men.

Dafür erzählen wir uns selb­st oft Geschicht­en (dafür brauchen wir nicht ein­mal ein Gegenüber), die bere­its so weit von der Wahrheit abgedriftet sind, dass man sel­ber gar nicht mehr weiß, wer man eigentlich ist.

Wir alle tun das.

Unsere Real­ität ist so gut oder so schlecht, wie wir uns unser Leben „zurechtlü­gen“.

Wir glauben, wir sind „speziell“, oder irgend­wo „bess­er“ als andere (nur weiß es noch kein­er…).
Oder wir sind davon überzeugt anders aka „speziell“ zu sein, weil ja kein­er mein einzi­gar­tiges Lei­den durch­machen musste, oder fühlt wie ich füh­le.

Oder:
„Ich hab mein Job ver­loren, weil was besseres auf mich wartet“.
„Die Agen­tur hat mich abgelehnt, weil sie mein wahres Tal­ent nicht erken­nen“.
“Er oder sie will mich nicht, aber ist ok … ich ver­di­en was besseres”
(sry, aber kotz).

Es geht in jede erden­kliche Rich­tung. Egal ob es jet­zt stimmt oder nicht… unser Hirn lässt uns nicht im Stich die Hoff­nung in unsere Exis­tenz kom­plett aufzugeben.

Dafür kramt es die kurios­es­ten Begrün­dun­gen für eine Sit­u­a­tion her­aus, damit wir nicht glauben müssen, dass wir ein Los­er sind, waren oder bleiben (wenn wir nichts ändern).

Ach­ja… die Wahrheit. Schmerz.

Ja, die Wahrheit kann sehr häßlich sein, aber wir schmieren oft­mals noch ne Por­tion Scheiße drüber und glauben es ist Regen­bo­gen­zuck­er­wat­te.

Wenn wir aufhören wollen alles schön reden zu „müssen“, weil wir uns inner­lich eigentlich Scheiße fühlen, dann geht nur der Weg durch die eigentliche Scheiße.

Dann offen­bart sich meist sehr schnell eine neue Tätigkeit, die deine Freizeit täglich beglückt.

Und dann hast du witziger­weise meist nicht ein­mal das Bedürf­nis groß darüber zu reden.
Oder vielle­icht noch nicht.

Aber in solchen Fällen, gibt es zum Glück noch die Per­son C‑Antwortmöglichkeit:

„Oh kuck mal, ein Pferd!“

Nein? Ok, funk­tion­iert schein­bar nur bei mir.

Wenn gar nichts geht und deine kreative Seite dich kom­plett im Stich gelassen hat, so hil­ft dir eigentlich nur noch eine Ausweg­möglichkeit:

„Komm ich lad dich auf ein Bier ein!“


Am besten gle­ich 3, dann hast Ruhe.
















*Gre­gor Band

ich lieb mich, ich lieb mich nicht, …

… ich lieb mich, ich …

… lieb mich nicht.

So oft suchen wir nach ein­er Antwort, nach Anerken­nung oder ein­er Bestä­ti­gung im Außen und lassen jeman­den oder eine Sit­u­a­tion darüber entschei­den, ob wir liebenswürdig sind oder nicht.

Und das ist auch normal…als Baby und Kind haben wir dieses Feed­back gebraucht um über­haupt zu einem funk­tion­ieren­den Men­schen zu wer­den.

Fehlte es uns in der Kind­heit an aus­re­ichend Liebe, sei es in Form von Anerken­nung oder Aufmerk­samkeit, so ver­suchen wir im Erwach­se­nenal­ter diesen Man­gel auszu­gle­ichen.

Wir ver­suchen diese „Leere“ zu füllen und dies lei­der oft auf unge­sun­dem Wege.

Die gute Nachricht? Du bist nicht allein.

Die meis­ten von uns haben in ihrer Kind­heit von irgen­det­was zu wenig bekom­men, ein Erleb­nis neg­a­tiv abge­spe­ichert oder eine Erfahrung gemacht, die sie täglich in ihren Entschei­dun­gen beein­trächtigt.

Wir denken, dass irgend­was falsch an uns ist, wir nicht gut genug sind und wir, in welch­er Weise auch immer, schlechter als so manch andere sind.
Und wir wis­sen oft­mals nicht ein­mal genau warum.

Das Resul­tat?

Wir fan­gen an, anderen oder uns selb­st die Schuld für unser Lei­den zu geben.

Schuldzuweisun­gen leg­en unseren Fokus auf die Ver­gan­gen­heit.

Bringt genau was?

Richtig.

Nichts.

Außer das sich Emo­tio­nen ansam­meln, die sich alles andere als gut anfühlen.

Sei dir eines bewusst: Du trägst keine Schuld.

Aber …

Du (und nur du) trägst die Ver­ant­wor­tung.

Die Ver­ant­wor­tung für oder eben gegen dein Leben.

Denn solange du an deinen Prob­le­men nagst, und (wenn auch nur unbe­wusst) deinen Eltern, einen Gott oder Uni­ver­sum, oder deinem Leben an sich die Schuld für dein Ver­sagen im Leben gib­st, wird sich nichts ändern.

Deine Erzieher waren und sind nicht per­fekt, nie­mand ist das und als Kind kön­nen wir Dinge ohne­hin sehr schnell falsch inter­pretieren, obwohl es unsere Eltern oder Lehrer damals alles andere als böse gemeint haben.

Die Dinge sind nun mal wie sie sind. Wie Scheiße sie auch ger­ade ausse­hen.

Das ist eine unan­genehme Wahrheit der man ins Gesicht sehen muss — wenn man denn für eine Verän­derung im Leben bere­it ist.

Du kannst dich natür­lich auch weit­er­hin anlü­gen…
Ver­leug­nen, ver­drän­gen und all diese schö­nen „Cop­ing-Mech­a­nis­men“ die wir täglich „anziehen“, sind unser täglich Brot gewor­den — speziell dann wenn wieder ein inner­er oder äußer­er Kon­flikt auftritt.

So wie wir uns jeden Mon­tag sagen, „ach ich fang doch erst Mor­gen an Sport zu machen!”, so schieben wir unsere Emo­tio­nen auch immer wieder von uns Weg. „Mit mein­er Trau­rigkeit oder Frus­tra­tion beschäftige ich mich jet­zt sich­er nicht!”

[…eine Pack­ung Schokokekse und 4 Erd­nuss­but­ter­brote mit Marme­lade später…]

Ver­ant­wor­tung für die eigene Zufrieden­heit und für das eigene Wohlbefind­en zu nehmen klingt eigentlich nach ein­er Selb­stver­ständlichkeit.

Bis man drauf kommt, dass man sich dieser in Wahrheit sehr oft entzieht.

Anfangs muss man sich noch täglich daran erin­nern, doch je öfter man sich bewusst in dem Moment entschei­det, anders zu denken und zu fühlen, han­deln wir immer mehr aus unser­er Selb­stver­ant­wor­tung her­aus.

Wir brauchen kein Gänse­blüm­chen mehr, dass uns sagt ob die Welt uns liebt.

Verantwortung nehmen bedeutet, ich gebe mir selb­st die Antwort.

Ich gebe mir selb­st Anerken­nung und Liebe. Ich entschei­de mich FÜR mein Leben und lege meinen Fokus auf meine Möglichkeit­en in der Zukun­ft, anstatt mein­er “Fehler” in der Ver­gan­gen­heit.

Klingt jet­zt vielle­icht alles etwas cheesy, aber glaubt mir …

… dass Gefühl das Leben selb­st in der Hand zu haben, ist bess­er als jede Tafel Schoko­lade, Zigarette oder neues Paar Schuh.



Außer Crois­sant.

Ein Crois­sant geht immer.

disconnected.

What do you do while eat­ing?

Sit down with your plate on your table, smell and taste all the nuances of your food, take one bite at a time, chew slow­ly and real­ly enjoy this whole process?

Yea right.

Thank god we have so many dis­trac­tions handy so we don´t actu­al­ly have to go through that.

Our brain doesn´t want to sit still and basi­cal­ly do noth­ing.
— Espe­cial­ly when it´s used to get fed by con­stant stim­u­lus through our mobile devices…all the time.

Even while eat­ing. Even dur­ing a cof­fee date with a friend (which is more than sad). But even sit­ting in the train and sim­ply look­ing out­side the win­dow (or read­ing a book god for­bid!), is smth you hard­ly see any­more.

This past week­end my lit­tle cousin who´s 16 years old (and has no social media by choice) told me how he has dif­fi­cul­ty inter­act­ing with his school­mates or peo­ple his age in gen­er­al.
They are CONSTANTLY on their phone he said and it seems that he´s bestfriend´s girl­friend has a deep­er rela­tion­ship with her insta­gram account than with the guy she´s with.

I think we real­ly under­es­ti­mate how teens nowa­days are effect­ed by these tech­no­log­i­cal changes, par­tic­u­lar­ly in the past decade.

But we all can relate to some degree…

A time gap in your day?
You reach to your phone.

Don´t wan­na deal with your to-do list right now?
Oh why not check your emails one more time.

Actu­al­ly planned on going to the gym?
Just one more scroll over insta­gram.

Feel­ing stuck with a dif­fi­cult task?
Yep, take your break and make sure you are updat­ed on aall your favourite web pages. For the 8th time of your day.

We all know that feel­ing when we spent too much time on the inter­net when actu­al­ly all we did is pro­cras­ti­nat­ing.
And although nowa­days we have more options and more oppor­tu­ni­ties to learn new things, meet new peo­ple and go on crazy adven­tures — basi­cal­ly to just DO stuff…
..it seems like we waste more time than ever.

The evo­lu­tion of tech­nol­o­gy has brought us to a point where we actu­al­ly need to force our­selves to take a step back — before we get so con­sumed, that liv­ing like a human machine becomes a norm.
(And who knows how the future will look like…“some peo­ple“ out there are per­haps slow­ly adapt­ing us to that real­i­ty..).

And since all these apps and social media chan­nels play around with our psy­chol­o­gy, it´s hard to resist their temp­ta­tion.

They con­trol our emo­tions aka US. Through a small screen.

Any time we pick up our phone we get a small rush of dopamine. Some­thing new, excit­ing and unpre­dictable is always around the cor­ner and that antic­i­pa­tion makes us want it more.
Social Media, cig­a­rettes, alco­hol, food, drugs, COFFEE bla bla bla – Any­thing that releas­es one or both of these two chem­i­cals, dopamine and oxy­tocin, has the pow­er over how we feel and act.

They are tru­ly a bless­ing and curse at the same time.

Awe­some.


Know­ing that, you can make it to your advan­tage.
Or dis­ad­van­tage.

Like I said before, we need to put an extra effort into not let­ting these devices con­sume us too much, oth­er­wise it gets hard­er and hard­er to dis­en­gage, even for a cou­ple of hours.

Because one day, who knows, your body con­fus­es real human con­nec­tion with grab­bing your phone and klick­ing and swip­ing and tex­ting in order to sat­is­fy this human need.
And in this process we slow­ly for­get what liv­ing a human life actu­al­ly feels like.

Just like we don´t know the real taste of an apple any­more.

So yea…being more „con­nect­ed“ than ever leads to los­ing con­nec­tion to our­selves and oth­ers and we are not even aware of it.


Now what?

Seems like the solu­tion lies in the oppo­site:

dis­con­nect in order to con­nect.

Prac­tise how being con­nect­ed (to your­self and oth­ers) actu­al­ly feels like. And do that more often.

Start by leav­ing all tech devices aside while eat­ing and actu­al­ly con­nect with the food on your plate.

If you are not used to it..

..your body will prob­a­bly be veeery con­fused and per­ceive it as feel­ing dis­con­nect­ed.

When in fact, detach­ing is the first step to re-con­nec­tion.


So go…connect with your broc­coli.