diese zeiten wo man nicht weiß was kommt..

diese zeit­en kom­men bei mir
recht häu­fig vor..und irgend­wie nervts. zumin­d­est dann wenn man kein geld hat,
denn dann kommt dieses “ich muss erst­mal ein paar jährchen arbeit­en” hoch und
eigentlich würd ich viel lieber meinen ruck­sack pack­en und ins näch­st­gele­gene
st. mar­tinique abzis­chen, um dort endlich meinen traum ein­er eige­nen
cock­tail­bar am strand zu erfüllen, tagsüber das meer genießen, die umliegende
natur erkun­den, um abends ab 6 mit dem insel tribe zu ryth­mis­chen und rock­i­gen
beats and sounds — bel­geit­et von meinen selb­st­gemacht­en super deliz­iösen
süchtig­machen­den moji­tos — bis in die mor­gen­grauen abzushak­en.

ach moment da kommt mir was.. ich wollt ja schaus­pielerin
wer­den! LEBEN entscheid dich mal..! nun ja, da wir grad beim the­ma sind.. Ich
wurde von der schule geschmiessen. na ok so bru­tal is es nicht zuge­gan­gen..
obwohl, nein, nein so lässt es sich eigentlich sehr gut beschreiben. aber ich
sag es trotz­dem nochmal auf gut deutsch “ich habe die prü­fung nicht bestanden”.
was eigentlich kaum was mit der prü­fung zu hat, son­dern eher mit der erbracht­en
leis­tung im gesamten jahr. oder so. man muss ganz ehrlich ver­ste­hen wie diese
schule tickt, um zu ver­ste­hen warum wer fliegt oder nicht. 

und der grund für mein rauswurf? (mal ehrlich das klingt ein­fach
viel drama­tis­ch­er als “prü­fung nicht bestanden”). Im grunde genom­men
drehte sich alles nur darum, dass ich bis zum schluss nicht aus mir
her­aus­gekom­men bin oder anders gesagt, ich schein­bar nicht bere­it bin mich zu
öff­nen. kann ich zwar irgend­wie sog­ar nachvol­lziehen, aber den­noch war ich
rel­a­tiv sprach­los… wenig­stens ste­ht meine liebe klasse hin­ter mir und die bedeuten
mir weitaus mehr als die paar hanseln in der jury.

tja, also es war auf­je­den­fall a lehrre­ich­es schul­jahr, hab
vieles über diese meti­er gel­ernt und auch einiges über mich — pos­i­tiv wie
neg­a­tiv. da wurde einem qua­si ein arbeits­buch in die hand/ins herz gedrückt, an
dem noch viele auf­gaben­stel­lun­gen blank sind und im laufe der zeit “erledigt”
wer­den müssen, wenn man denn erfolg in diesem beruf haben möchte. diesen
auf­gaben möcht ich mich nun auch ohne den unter­richt wid­men. schaus­piel­er
müssen sich, um ihre rolle auch möglichst authen­tisch spie­len zu kön­nen, und
jet­zt kommts…öffnen. and that´s prob­a­bly a life-long process (dies bitte in
richtig schlechtem englisch lesen). dieser weg hat ger­ade erst ange­fan­gen. in
der zwis­chen­zeit find­et ihr mich irgend­wo zwis­chen flughäfen und moji­tos
trinken.

oder auch nur ein­fach in
köln auf der suche nach nen job.